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Kompakter Kasten: Citroën Nemo

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08. Dezember 2007 00:00 Uhr


Kompakter Kasten: Citroën Nemo

Als neues Einstiegsmodell erweitert der Citroën Nemo ab 2008 die Nutzfahrzeug-Palette des französischen Autoherstellers. Der nur 3,86 Meter lange Kastenwagen soll vornehmlich in engen Innenstädten zum Einsatz kommen und Gewerbetreibende durch Wirtschaftlichkeit und Wendigkeit überzeugen.

 
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Neben der Nutzfahrzeug-Variante, die Ende Februar 2008 zu Nettopreisen ab 9950 Euro an den Start geht, kommt im April oder Mai eine Pkw-Version mit fünf Sitzen. Mit dem Nemo setzen Citroën und PSA-Konzernschwester Peugeot die Zusammenarbeit mit dem Fiat-Konzern auf dem Gebiet der Nutzfahrzeuge fort. Der Nemo läuft im türkischen Bursa zusammen mit den baugleichen Schwestermodellen Peugeot Bipper und Fiat Fiorino vom Band.

Die Unterschiede zwischen den Drillingen sind in erster Linie optischer Natur; dabei wirkt der Nemo fast genauso sympathisch wie sein Clownsfisch-Namensvetter aus dem Zeichentrickfilm „Findet Nemo“. Große Scheinwerfer und ein mittig auf der Motorhaube platziertes Markenlogo, glatte Karosserieflächen sowie robuste Stoßfänger und Seitenschutzleisten kennzeichnen den kompakten Kastenwagen.

Zwei Motoren bietet Citroën für den Nemo an: einen 1,4-Liter-Benziner mit 54 kW/73 PS und einen sparsamen 1,4-Liter-Dieselmotor mit 50 kW/68 PS Leistung, der sich laut Werksangaben mit 4,5 Litern Kraftstoff je 100 Kilometer zufriedengeben soll. Das entspricht einem CO2-Ausstoß von 119 Gramm pro Kilometer. Der Selbstzünder macht einen ausreichend kräftigen Eindruck und wirkt trotz ständiger akustischer Präsenz nicht störend. Etwas mehr Feinabstimmung hätte allerdings das unausgegoren und bisweilen ruppig federnde Fahrwerk vertragen können.

Die Lenkung ist zwar reichlich indirekt ausgelegt, beim Einsatz im Stadtverkehr aber angenehm leichtgängig. Trotz der kompakten Abmessungen des Fahrzeugs finden auch groß gewachsene Fahrer hinter dem Lenkrad eine bequeme Sitzposition. Beifahrer hingegen müssen mit dem optional erhältlichen Multifunktionssitz vorliebnehmen, der sich umklappen und versenken lässt, aber nur wenig bequem ist. Zahlreiche Ablagen, ein geräumiges Handschuhfach und ein Klemmbrett auf der Armaturentafel schaffen Ordnung im Alltag. Die schmucklosen Materialien sind kein Augenschmaus, einem Nutzfahrzeug aber angemessen.

Der 2,5 Kubikmeter große Laderaum ist über zwei Hecktüren mit niedriger Ladekante oder über eine beziehungsweise zwei seitliche Schiebetüren zugänglich. Die Laderaumbreite beträgt 1,47 Meter, zwischen den Radkästen sind es 1,05 Meter: genug Platz für eine Europalette. Die Länge des Laderaums beträgt 1,52 Meter. Insgesamt dürfen 610 Kilogramm zugeladen werden.

Die Komfort- und Sicherheitsausstattung ist – wie bei Nutzfahrzeugen üblich – auf das Notwendigste beschränkt. Nur ein Airbag für den Fahrer und ABS sind serienmäßig an Bord; das Ordern von Beifahrer- und Seiten-Airbags bleibt der Großzügigkeit oder dem Budget des Fuhrpark-Managers überlassen. Vorzüge bietet der Nemo bei den Unterhaltskosten. Neben dem geringen Verbrauch des Dieselmotors und dem moderaten Anschaffungspreis zählen dazu auch die auf 30000 Kilometer beziehungsweise zwei Jahre ausgedehnten Wartungsintervalle.  Mehr Nutzfahrzeuge


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