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Frischer Wind: Honda hat die CBF600S dezent überarbeitet

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09. Februar 2008 00:00 Uhr


Frischer Wind: Honda hat die CBF600S dezent überarbeitet

Für die Motorradsaison 2008 hat Honda jetzt das Naked Bike CBF 600 und ihre verkleidete Schwester CBF 600 S optisch und vor allem technisch überarbeitet. Der Motor ist eng mit dem Antrieb der supersportlichen CBR 600 RR verwandt. Unangetastet blieb hingegen der günstige Einstiegspreis von 6490 Euro, zu dem das Mittelklasse-Bike ab sofort beim Händler steht.

 
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Die Optik des japanischen Motorrades hat eine eher moderate Veränderung erfahren. Erst bei genauer Betrachtung fällt die neue Linienführung auf, die der Halbschale der S-Variante ein schnittiges Design beschert. Die neue Verkleidung hat jedoch auch aerodynamische Gründe. So lenken etwa die Lufteinlässe unterhalb des Tanks und der Seitenverkleidungen besser als bei der Vorgängerin den Fahrtwind um den Fahrer herum, was dem Komfort zugute kommt. Überarbeitet wurde auch das Cockpit, in dem sich neue Anzeigen für Wegfahrsperre, ABS und Benzineinspritzung auf der linken Seite sowie eine modifizierte Tankanzeige auf der rechten Seite finden. Die Anordnung ist übersichtlich, wie es sich für ein Alltagsbike gehört.

Die 2008er CBF hat von der aktuellen Hornet ihren Mono-Backbone-Rahmen aus Aluminium erhalten, der einen großen Anteil am gesunkenen Gewicht hat. Rund acht Kilogramm hat die 600er verloren, was sich auch an einem besseren Handling bemerkbar macht, das wunderbar mit dem neuen Motor harmoniert. Indes zielt die Abstimmung des Reihenvierzylinders der CBF vor allem auf eine gute Leistungsentfaltung im unteren und mittleren Drehzahlbereich. Das kommt Einsteigern zugute, erfreut aber wegen des grundsätzlich niedrigeren Drehzahlniveaus auch erfahrene Biker. Bereits innerorts ist der Fahrer häufig im sechsten und letzten Gang unterwegs, während Tempo 100 mit 4700 U/min erreicht werden, und Tempo 120 mit 5600 Umdrehungen. Für einen Motor, der seine Leistung von 57 kW/78 PS bei 10500 U/min erreicht und dessen maximales Drehmoment von 59 Nm bei 8250 Touren anliegt, sind das äußerst respektable Werte.

In der Summe besticht der Antrieb mit einer harmonischen Kraftentfaltung. Sanft und ruckfrei zieht die Honda vom Stand weg an und hat auch vor höheren Drehzahlen keine Furcht. Erst bei 12000 U/min regelt die Elektronik ab, doch ist es nur in Ausnahmesituationen nötig, das Gas so weit aufzuziehen. Im Alltagsbetrieb oder auch bei der Sonntagsausfahrt reichen 6000 Touren meist völlig aus. Jedoch sollte man unbedingt die Sitzhöhe einstellen, die sich in drei Stufen zwischen 77 und 80 Zentimeter variieren lässt. Eingestellt werden kann auch die Vorderradgabel, die in der Federvorspannung variabel ist.

Das kommt denen entgegen, die nicht nur im Berufsverkehr zur Arbeit fahren möchten, sondern auch Wert auf Fahrspaß am Wochenende legen. Die CBF ist für beides gerüstet, fühlt sich die Honda gerade auf kurvenreichen Landstraßen wohl. Willig folgt sie jedem Lenkimpuls und zirkelt sauber um enge Kehren, während das ABS für hervorragende Verzögerungswerte sorgt.  Mehr Honda


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