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Ford Transit: Generationenvertrag

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Von Silke Koppers, 14. April 2007 00:00 Uhr


Ford Transit: Generationenvertrag

Mit der sechsten Generation des Transit bietet Ford mittels verschiedener Aufbauten, unterschiedlichen Radständen und Dachhöhen über 60 Konfigurationen für den traditionsreichen Transporter. Zudem ist der Transit das einzige Nutzfahrzeug, das wahlweise als Fronttriebler oder als Hecktriebler bestellt werden kann. Erstmals gibt es auch eine Flachdach-Ausführung mit mittlerem Radstand, mit der problemlos in Parkhäusern und Tiefgaragen ein Platz zu finden ist. Doch schon die kleinste Kastenversion mit Flachdach, kurzem Radstand und einer Ladefläche von 2,58 Metern und 6,30 Kubikmeter Ladevolumen rechtfertigt den ihm verliehenen Titel "Van of the Year 2007". Angetrieben vom 96 kW/130 PS starken 2,2-Liter-Dieselmotor ist er ab 20 475 Euro ohne Mehrwertsteuer erhältlich.

 
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Die Doppelflügelhecktür des Transporters mit einer Nutzlast von rund 900 Kilogramm lässt sich bis zu 180 Grad öffnen. Zusammen mit der seitlichen Schiebetür auf der Beifahrerseite und der niedrigen Ladekante ermöglicht das ein recht problemfreies Be- und Entladen. Mit den Verzurrösen, die auf Wunsch ohne Aufpreis geordert werden können, lässt sich das Ladegut sicher befestigen. Praktisch und dennoch wohnlich ist der Arbeitsplatz des Fahrers: Das Cockpit verfügt über zwei Ablagefächer auf dem zweifarbigen Armaturenträger, einen 12-Volt-Anschluss, eine umklappbare Arbeitsfläche, die als Esstisch genutzt werden kann, ein Handschuhfach mit Hängeschienen für A4-Akten sowie zwei Zweiliter-Flaschenhalter. Die Beifahrerbank bietet Platz für zwei Begleiter.

Der 2,2-Liter-TDCi-Motor zeichnet sich mit seinen 96 kW/130 PS Leistung und einem maximalen Drehmoment von 310 Nm bei 1 600 bis 2 500 U/min nicht nur durch Sprintstärke und Zugkraft aus, sondern glänzt auch mit Laufkultur. Die kurzen Schaltwege der in die Armaturentafel integrierten Fünfgang-Schaltung, die leichtgängige Lenkung sowie das straff, aber nicht zu hart abgestimmte Fahrwerk lassen schnell vergessen, dass man in einem Transporter unterwegs ist. Zudem ist es im Cockpit für ein Nutzfahrzeug auch bei Tempo 170 recht ruhig. Der Verbrauch liegt mit durchschnittlich knapp acht Litern Diesel auf 100 Kilometern in einem vertretbaren Rahmen. An Beiträgen für die Haftpflichtversicherung werden für das Euro 4-Fahrzeug bei der AXA 1 379 Euro fällig. Einen Partikelfilter gibt es noch nicht, er soll ab Werk aber in wenigen Monaten gegen Aufpreis erhältlich sein. Für die Sicherheit an Bord sorgt serienmäßig nur ein Fahrer-Airbag, den Luftsack für den Beifahrer gibt es optional für 245 Euro. Ein auf den Beladungszustand reagierendes ESP ist für 300 Euro ab Herbst verfügbar.

Trotz der äußerlichen Ähnlichkeit mit dem Mercedes-Benz Sprinter und VW Crafter hat der Transit seine Eigenständigkeit bewahrt und zeichnet sich durch eine gelungene Mischung von Laderaumvolumen, Funktionalität, Zuverlässigkeit und geringe Betriebskosten bei langen Laufleistungen aus.


Teststeno Ford Transit: Transporter mit 2,2-Liter-TDCi-Motor, 96 kW/130 PS Leistung, 310 Nm bei 1 600 bis 2 500 U/min, Fünfgang-Schaltung, Frontantrieb, Flachdach. Länge/Breite/Höhe/Radstand: 4,86 m/1,97 m/1,99 m/2,93 m, Ladelänge 2,58 m, Wendekreis 11 m, Nutzlast 916 kg, zul. Gesamtgewicht 2 600 kg, Anhängelast 2 000 kg, Verbrauch auf 100 km: acht Liter Diesel, Euro 4, Beiträge bei der AXA-Versicherung: KH 1 379 Euro (SF 1), VK 1 007 Euro (SF 1, 300/150 Euro SB), TK 182 Euro (150 Euro SB); Preis ab 20 475 Euro.  Mehr Nutzfahrzeuge


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