Ganz schön praktisch
Selbst wenn Starkoch Frank Buchholz ein Viergangmenü plus Wein für 25 Hungrige einkauft, reicht der neue Skoda Praktik allemal. Denn dessen Name hält, was er verspricht: sehr praktisch.
Der Skoda Praktik hat den geeigneten Ladeboden, wasser- und auch rutschfest und dreiteilig variabel. Noch ragt die Ladekante störend hoch, doch da sei Abhilfe kurzfristig in Sicht, verscheucht Skoda-Sprecher Nikolaus Reichert etwaige Ängste vor dem Bandscheibenvorfall. Der Skoda Praktik fährt bei uns zu Preisen ab 11888 Euro Euro an diesem Wochenende an den Start.
Stabiles Blech ersetzt die hinteren Seitenfenster, also wird es den Zweisitzer Praktik mit maximal 1900 Liter Ladevolumen als preisgünstige Familienkutsche nicht geben, wie das Mutter VW mit dem Caddy vormacht. Eine Trennwand zwischen Laderaum und Cockpit sichert Transportgut und Insassen. Diese Wand lässt sich variabel um 100 Millimeter verschieben, was allerdings ein bisschen Schrauberei erfordert. Zwei hintere Türen und die große Heckklappe erleichtern Be- und Entladen.
Die Nutzlast liegt bei einer halben Tonne, die Ladefläche bei knapp mehr als zwei Quadratmetern. Der Laderaum schluckt jede Menge Stückgut, das bis 1,60 Meter lang sein darf, 1,13 Meter hoch und 1,43 Meter breit. Vier Motoren bietet die VW-Tochter an. Basis-Benziner ist der 1.2 mit drei Zylindern und 70 PS. Alternativ steht der Vierzylinder 1.4 mit 86 PS zur Wahl, zwei 1.4 TDI mit 70 bzw. 80 PS werden für den Skoda Praktik wohl hauptsächlich geordert, zumal der stärkere den Rußpartikelfilter hat.
Weil der Praktik vom Shootingstar Skoda Roomster abstammt, hat er von dem auch die hübsche Karosserie geerbt, was man gerade von vorne gut sieht. Und auch die Lackierungen passen mit frischen Farben gut zu diesem jugendlichen Lieferwagen, der vor allem Handwerker, Kleinunternehmer und Express-Spediteure locken soll.
Im Grundpreis von 11888 Euro sind Zentralverriegelung enthalten, die mehrfach verstellbare Lenksäule, Servolenkung und Audioanlage. Vier Airbags gehören dazu, der Schleuderverhinderer ESP jedoch kostet 300 Euro Zuschlag. Den freilich sollte man nicht scheuen, damit etwa der gute Wein im Laderaum nicht Purzelbäume schlägt.
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