Mythos GS: BMW-Reiseenduro wird 25 Jahre
Vor 25 Jahren ist die erste Generation der BMW-Reiseenduro mit Zweizylinder-Boxermotor vorgestellt worden. Seither hat sich die GS - die Abkürzung steht für "Gelände und Straße" - fest am Markt etabliert. Seit vielen Jahren belegt die großvolumige Allround-Maschine einen Spitzenplatz in der deutschen Verkaufsstatistik.
Die zweite Generation ging 1987 mit der neuen Hinterradschwinge Paralever an den Start. 1993 folgte mit der R 1100 GS ein gewagter Sprung. Mit ihrem auffälligen Design hob sie sich klar von der Masse ab, und mit ihren 59 kW/80 PS konnte die geländegängige Maschine mit einer Spitzengeschwindigkeit von 200 km/h so manchen Sportler abhängen. Seitdem wurden der Hubraum des Boxermotors noch zwei Mal vergrößert: 1999 auf 1150 Kubikzentimeter und 2004 auf 1200 Kubikzentimeter.
Mit dem aktuellen Ableger der GS kehrt BMW zu den Wurzeln zurück.
Schließlich war das Konzept für die Großenduro beim Rallyeeinsatz ersonnen
worden. Und Wettbewerbstauglichkeit hat die unter der Bezeichnung HP2 (für
High-Performance- Zweizylinder) antretende Maschine schon bei ersten Rennen
bewiesen. Mit 175 Kilogramm gibt sich die HP2 deutlich leichter und mit 77
kW/105 PS leistungsstärker als die normale Serienversion. Damit soll die
Großenduro der Konkurrenz insbesondere aus Österreich das Fürchten lehren.
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