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Daimler setzt bei Nutzfahrzeugen auf alternative Antriebe

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Sabine Schwarz, 14. November 2007 00:00 Uhr


Daimler setzt bei Nutzfahrzeugen auf alternative Antriebe

Zur Kraftstoffeinsparung bei Nutzfahrzeugen setzt die Daimler AG verstärkt auf Hybrid-Antriebe und Brennstoffzellentechnik. Bislang hat der Konzern weltweit mehr als 3 000 Lkw und Busse mit alternativen Antrieben ausgeliefert, darunter rund 1 500 Diesel-Hybrid-Stadtlinienbusse der Marke Orion für den nordamerikanischen Markt.

 
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Ebenfalls für die USA ist nun der Bau von 1 500 schweren Lkw vom Typ Freightliner M2 mit Hybridantrieb geplant.

Auf dem europäischen Markt erhält nach seinem erfolgreichen Einsatz in Japan der leichte Lkw Mitsubishi Fuso Canter Eco Hybrid Einzug und rollt zunächst einmal nach Großbritannien. Im kommenden Jahr soll auch der Verteiler-Lkw Atego Bluetec Hybrid nach Europa kommen und in Deutschland, Frankreich und Tschechien zu haben sein.

Die Hybridantriebe von Daimler erreichen im Vergleich zu herkömmlichen Dieselantrieben nach Herstellerangaben eine Kraftstoffersparnis von bis zu sechs Prozent im Fernverkehr. Im Nahbereich und im Verteilerverkehr sind Einsparungen von bis zu 20 Prozent und im Bus-Verkehr von bis zu 30 Prozent möglich. Das hohe Sparpotenzial der Hybrid-Busse ist darauf zurückzuführen, dass die Busse vornehmlich im Stadtverkehr eingesetzt werden und beim Anfahren der Haltestellen und im Stand rein elektrisch betrieben werden können.

Mit der Einführung des Citaro G Bluetec Hybrid bereitet sich der Konzern auf den künftigen Einsatz von Brennstoffzellen vor. In dem neuen Diesel-Elektrohybrid kann der Dieselgenerator bei Bedarf einfach durch Brennstoffzellen ersetzt werden. Die Alltagstauglichkeit der emissionsfreien Brennstoffzellen-Fahrzeuge wurde in einem Feldversuch mit 36 Omnibussen auf Basis des Citaro bereits erprobt. Dabei wurden mehr als zwei Millionen Kilometer zurückgelegt und mehr als 125 000 Betriebsstunden erreicht.

Bis zum seriellen Einsatz von Brennstoffzellen müssen jedoch noch deren Lebensdauer verbessert und die Kosten gesenkt werden. Zudem fehlt es weltweit an einer passenden Infrastruktur für die Betankung der Fahrzeuge.  Mehr Nutzfahrzeuge


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