Intermot: BMW geht neue Wege
Mit der komplett neu entwickelten einzylindrigen G-Baureihe überrascht BMW auf der Intermot (bis 15. Oktober). Hier bietet BMW gleich drei verschiedene Bikes an: die Hard-Enduro G 650 Xchallenge, die Streetmoto G 650 Xmoto und der Scrambler G 650 Xcountry. Die Markteinführung der G-Baureihe, die in Zusammenarbeit mit Aprilia entstanden ist, erfolgt zum Saisonstart im Frühjahr 2007; Preise sind noch nicht bekannt.
Als Antrieb arbeitet in allen drei Maschinen eine überarbeitete Version des Einzylindermotors aus den F 650 Modellen. Der Motor leistet in den G 650 X-Modellen 39 kW/53 PS und erreicht ein Drehmomentmaximum von 60 Nm bei 5 250 U/min. Seine bekannten Tugenden wie Zuverlässigkeit, Laufkultur, Sparsamkeit und Umweltfreundlichkeit sollen weiter verbessert worden sein. Bei allen drei Modellen wird die Kraft mittels O-Ring-Kette übertragen. Zudem offeriert der Hersteller ein für den Sporteinsatz abschaltbares ABS.
Neben dieser neuen Baureihe feiern zwei weitere Neuheiten auf dem Stand ihre Weltpremiere: die K 1200 R Sport und die HP2 Megamoto. Die K 1200 R Sport erweitert die leistungsstärkste Motorradreihe des Herstellers. Ihr wesentliches Merkmal ist die Halbverkleidung, die einen freien Blick auf die Motor- und Fahrwerkstechnik zulässt. Auch der Windschutz soll verbessert worden sein, wodurch die Sport sich vor allem für große Distanzen empfiehlt. Sie findet sowohl beim Einsatz auf der Rennstrecke als auch auf Landstraßen und Autobahnen ein ideales Revier. Auf der R Sport ist die Sitzposition aufrecht.
Die neue K 1200 R Sport wartet mit einer Spitzenleistung von 120 kW/163 PS und einem Gewicht von 241 Kilogramm auf. Wie bei den anderen Neuheiten ist auch hier die Preisfrage noch ungeklärt. Markteinführung ist für das Frühjahr 2007 geplant.
Mit der HP2 Megamoto erweitert BMW die HP2-Familie um eine dynamische
Supermoto-Maschine. Mit 83 kW/113 PS Leistung und einem Gewicht von 198
Kilogramm liegt das Bike deutlich über der Leistung der HP2-Enduro. Der
Preis für das besondere Stück ist noch nicht bekannt, dürfte aber mit knapp
18 800 Euro deutlich über dem der Schwester liegen. Dafür sorgen nicht nur
Feinheiten wie eine Tank- und Lampenverkleidung aus Karbon, sondern auch
eine Begrenzung der Stückzahl.
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