Warum man nicht zu emotional sein sollte
Motor und Getriebe sind auf Ölverlust zu checken. Sowohl vor der
Probefahrt als auch danach ist der Motorraum zu überprüfen, denn ein völlig
trockener und sauberer Motor lässt auf eine kurz zuvor durchgeführte
Motorwäsche schließen. Um auf diesen "Schwindel" nicht hereinzufallen,
bietet eine zusätzliche Kontrolle daher besseren Schutz. Entfernt man den
Bodenbelag und die Verkleidung im Kofferraum, lassen sich Rostschäden,
Unfallspuren oder Feuchtigkeit im Innenraum feststellen. Im Fahrgastraum
sind alle Instrumente auf ihre Funktion zu testen. Auch der Sicherungskasten
und sonstige Verkabelung sind zu überprüfen. Beim Starten des Motors ist auf
einen ruhigen Lauf und mögliche vorhandene Geräusche zu achten. Sehr dunkle
oder helle Abgase können auf Motorschäden hindeuten. Während der Probefahrt
ist auf das Lenkungsspiel und Geräusche von Getriebe und Fahrwerk zu achten.
Fährt der Wagen "schwammig", ist dies kein gutes Zeichen. Ebenfalls sind die
Bremsen inklusive Handbremse zu testen.
Augen auf beim Oldtimerkauf
Oldtimer-Liebhaber gehen beim Kauf eines Klassikers meistens emotional vor. Doch da die Anschaffung eines "alten guten Stücks" oft teuer ist, sollte auf einige Punkte geachtet werden, damit die späteren Reparaturkosten nicht zu hoch werden.
Liegen keine erkennbaren Mängel vor, kann man sich zusätzlich bei einer
der Prüforganisationen absichern. Diese testen die Wagen "auf Herz und
Nieren" und können eine weitere fachliche Einschätzung des Wagens abgeben.
Auch wenn die Prüfung etwas Geld kostet, es ist sicherlich gut investiert
und man hat erst einmal keine teuren Reparaturkosten zu befürchten.










