Der Sportwagenhersteller zeigt seine Vergangenheit
Dieses futuristisch vor Jahresfrist fertiggestellte Bauwerk steht mitten in Zuffenhausen. Wie ein Fremdkörper wäre untertrieben, Ufo schon eher angemessen. Die kühne Architektur lässt mindestens so staunen wie die ausgestellten Exponate. Das rund 100 Millionen teure Bauwerk misst in schwebender Ausdehnung 140 mal 70 Meter, die verbaute Stahlarmierung schlägt den Pariser Eiffelturm um einiges.
Auch wenn Porsche bald nur noch eine Marke unterm VW-Dach sein wird, die berühmte Marke bleibt bestehen. Das neue Museum wird nicht nur Porsche-Fahrer begeistern, auch hält der kühne Bau samt stetig wechselndem Inhalt das Image der schwäbischen Sportwagenschmiede weiter hoch.
Zu bewundern sind rund 80 Fahrzeuge und 200 Kleinexponate. Insgesamt ist der Museumsfuhrpark 400 Fahrzeuge stark. Das macht ständigen Wechsel in den weitläufigen und faszinierend lichten Hallen möglich.
Auch Rennfahrzeuge stehen im Fokus der Besucher. Schließlich findet sich Porsche häufig in den Siegerlisten auf den Rennpisten in aller Welt. Doch weil die Schwaben bei aller Motorsportbegeisterung nur ungern Bodenhaftung verlieren, hatte Firmengründer Ferry Porsche den Reiz der Rennen so erklärt: „Für uns war die Rennbahn immer ein Laboratorium. Wir sind eine Sportwagen-Firma, und wir benutzen Motorrennen als einen Weg zur Kenntnis.“
Zum Jahresende erwartet Museumsleiter Achim Stejskal den 500000. Besucher, ein guter Erfolg. Doch nicht nur die auf 5600 Quadratmeter Fläche gezeigten Porsche finden Interesse. Hinter Glas werden in der Museumswerkstatt von „richtigen“ Technikern nicht nur Ausstellungsstücke auf Vordermann gebracht. Auch können Privatbesitzer hier ihre Oldtimer-Schätze restaurieren lassen. Und weil Zuschauen nicht alles ist, gibt’s meist schnell ausgebuchte Workshops für Hobbyschrauber, selbstverständlich auch spezielle Aktivitäten für Kinder.
Akustisch bietet das Porsche Museum den rauchigen Sound des 911er nicht etwa nur vom Band. Regelmäßig wird einer der flotten Hirsche gestartet, was übrigens selbst beim ältesten Fahrzeug noch immer möglich ist. Selbstverständlich führt ein dicker Schlauch vom Auspuff in den eigens im Boden verlegten Abgaskanal.
Weil Porsche in den letzten Monaten nicht immer nur Grund zur Freude hatte, hält sich Museumsleiter Stejskal folgerichtig an Naheliegendes: „Dieses Museum ist eben unser Freudenhaus.“ Missverstanden hätte ihn bei dieser Feststellung noch niemand. Mehr Porsche
Das Ufo von Porsche
Auch wenn Porsche bald nur noch eine Marke unterm VW-Dach sein wird, die berühmte Marke bleibt bestehen. Das neue Museum wird nicht nur Porsche-Fahrer begeistern, auch hält der kühne Bau samt stetig wechselndem Inhalt das Image der schwäbischen Sportwagenschmiede weiter hoch.
Zu bewundern sind rund 80 Fahrzeuge und 200 Kleinexponate. Insgesamt ist der Museumsfuhrpark 400 Fahrzeuge stark. Das macht ständigen Wechsel in den weitläufigen und faszinierend lichten Hallen möglich.
Auch Rennfahrzeuge stehen im Fokus der Besucher. Schließlich findet sich Porsche häufig in den Siegerlisten auf den Rennpisten in aller Welt. Doch weil die Schwaben bei aller Motorsportbegeisterung nur ungern Bodenhaftung verlieren, hatte Firmengründer Ferry Porsche den Reiz der Rennen so erklärt: „Für uns war die Rennbahn immer ein Laboratorium. Wir sind eine Sportwagen-Firma, und wir benutzen Motorrennen als einen Weg zur Kenntnis.“
Zum Jahresende erwartet Museumsleiter Achim Stejskal den 500000. Besucher, ein guter Erfolg. Doch nicht nur die auf 5600 Quadratmeter Fläche gezeigten Porsche finden Interesse. Hinter Glas werden in der Museumswerkstatt von „richtigen“ Technikern nicht nur Ausstellungsstücke auf Vordermann gebracht. Auch können Privatbesitzer hier ihre Oldtimer-Schätze restaurieren lassen. Und weil Zuschauen nicht alles ist, gibt’s meist schnell ausgebuchte Workshops für Hobbyschrauber, selbstverständlich auch spezielle Aktivitäten für Kinder.
Akustisch bietet das Porsche Museum den rauchigen Sound des 911er nicht etwa nur vom Band. Regelmäßig wird einer der flotten Hirsche gestartet, was übrigens selbst beim ältesten Fahrzeug noch immer möglich ist. Selbstverständlich führt ein dicker Schlauch vom Auspuff in den eigens im Boden verlegten Abgaskanal.
Weil Porsche in den letzten Monaten nicht immer nur Grund zur Freude hatte, hält sich Museumsleiter Stejskal folgerichtig an Naheliegendes: „Dieses Museum ist eben unser Freudenhaus.“ Missverstanden hätte ihn bei dieser Feststellung noch niemand. Mehr Porsche










