So werden Sie Ihren Gebrauchten los
„Im Winter verkaufen sich Gebrauchtwagen schlecht“ – diese Autofahrerweisheit ist zwar alt, deshalb aber nicht unbedingt richtig. Tatsächlich steigen die Durchschnittspreise für Autos mit Vorbesitzern wieder an.
Die Zeit der Schnäppchenjäger scheint vorbei zu sein. Und da viele Neuwagen von den Herstellern immer noch zu günstigen Konditionen angeboten werden, kann sich ein Verkauf des eigenen Autos und der Eintausch gegen einen Neuen jetzt wieder lohnen.
Um für den Gebrauchten einen angemessenen Preis zu erzielen, müssen allerdings einige Punkte beachtet werden. Der vielleicht wichtigste: Bevor man sein Auto jemandem zeigt oder fürs Internet fotografiert, gehört es gründlich gereinigt. Mit verdreckten Fußmatten, Flecken auf den Polstern oder einem Kramladen als Kofferraum gewinnt man keine Kunden – oder muss Preisabschläge hinnehmen. Wer keine Zeit hat, sollte den Wagen zu einem professionellen Aufbereiter geben. Der wäscht, saugt und poliert das „Schätzchen“ und bringt es auf Vordermann. Die rund 200 Euro dafür sind gut angelegtes Geld und können beim Verkauf leicht mehrfach wieder reingeholt werden.
Der zweite wichtige Punkt betrifft das Foto. Ein verwackeltes oder vor trübseligem Hintergrund aufgenommenes Bild wird potenzielle Käufer nicht gerade elektrisieren. Also gilt: Auf das Handy verzichten und lieber einen guten Fotoapparat nehmen.
Gerade im Winter ist die richtige Tageszeit wichtig – ein Foto in der Dämmerung hilft oft nicht weiter. Richtig liegt meist, wer das saubere Auto bei gutem Licht von schräg vorne links aufnimmt. Übrigens: Der Ehepartner, Kinder oder gar der Hund haben auf dem Foto nichts zu suchen. Weitere Aufnahmen sollten dem Cockpit, dem Motor- und dem Kofferraum sowie den Rädern gelten. Die Fairness gebietet es zudem, auch kleine Macken nicht zu verschweigen.
Ist das Auto aufbereitet, und sind die Fotos gemacht, kann das Fahrzeug angeboten werden. Unter www.noz.de/kfzwelt können Sie Ihr Auto schnell und problemlos einem riesigen Interessentenkreis anbieten. In die Anzeige muss eine genaue Beschreibung des Fahrzeugs. Dabei sollten eventuelle Mängel genauso wenig verschwiegen werden wie Besonderheiten.
Wenn ein Fahrzeug aus erster Hand ist, dazu noch scheckheftgepflegt und mit zusätzlichen Winterreifen ausgerüstet, lässt sich sicher ein besserer Preis erzielen. Apropos Preis: Hier orientiert man sich ab besten an ähnlichen Angeboten – mit entsprechenden Zu- oder Abschlägen für Extras oder Mängel.
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