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BMW 650i Cabriolet

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Von Jens Meiners, SP-X 26. Januar 2011 09:42 Uhr

Die neue Größe

BMW 650i Cabriolet

Die Vorstellung eines neuen, großen Coupés oder Cabriolets von BMW gehört zu den interessanteren Ereignissen in der automobilen Welt. Jetzt geht die dritte Generation des 6er an den Start - zunächst als Cabriolet. Im Herbst folgt das Coupé, nächstes Jahr dann ein Viertürer, der mit Audi A7 und Mercedes-Benz CLS um den Schönheitspreis bei den Limousinen wetteifern will.

 
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Neue Größe: der neue BMW 6er Der neue BMW 6er ist flacher und breiter als sein Vorgänger Das Heck hat stilistisch den größten Sprung vollzogen
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Das 6er Cabriolet ist länger, breiter und flacher als sein kontrovers gezeichneter Vorgänger. Gleichzeitig ist das Stilelement der Kante zurückgekehrt, ohne dem Wagen ungebührliche Härte im Auftritt zu verleihen. Als eines der wenigen Cabriolets bietet der 6er ausreichend Platzangebot auch hinten, wenngleich sich die Reise zu viert auf kürzere Strecken beschränken sollte.

Das Interieur ist hochwertiger geworden; das elektrisch versenkbare Stoffdach schirmt Lärm und Regen perfekt ab. Vor dem Fahrer befindet sich jetzt eine teildigitale Instrumentierung; der zentrale Bildschirm wächst jetzt elegant aus der Mittelkonsole heraus, anstatt unter einem auffälligen Höcker zu sitzen.

Für Vortrieb sorgt im 640i ein 235 kW/320 PS starker 3,0-Liter-Sechszylinder-Reihenmotor, im 650i ein 300 kW/407 PS leistender 4,4-Liter-V8. Der Sechszylinder ist einfach, der V8 doppelt turboaufgeladen. Beide Modelle regeln bei 250 km/h ab; die Verbräuche werden optimistisch mit 7,9 (640i) bzw. 10,7 (650i) l/100 km angegeben - Werte, die in der Praxis schwer zu erreichen sind. Die Kraftübertragung auf die Hinterräder erfolgt über eine Achtstufen-Automatik; ein Sechsgang-Schaltgetriebe gibt es nur noch für den US-Markt.

Während das Fahrwerk trotz des weiter gestiegenen Gewichts leichtfüßige Straßenlage und guten Komfort gewährleistet, könnte die elektromechanische Servolenkung harmonischer ausgelegt sein. Dafür zieht der 6er in Sachen Infotainment und Assistenzsysteme alle Register: Hier bleibt kein Wunsch mehr offen - jedenfalls dann nicht, wenn man in der Aufpreisliste die richtigen Häkchen gesetzt hat. Dazu ist reichlich Gelegenheit, obwohl schon die Grundpreise von 83.300 (640i) bzw. 94.300 (650i) Euro nicht gerade niedrig sind.

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