Staubsauger & Silberpfeil
Am kommenden Wochenende ist die Bremer Stadthalle wieder das Mekka für alle Oldtimerfreunde. Vom 4. bis 6. Februar findet dann in der Hansestadt die Bremen Classic Motorshow statt.
„Made in Germany“ steht für Qualität, Zuverlässigkeit und Wertarbeit. Das gilt für viele Branchen, aber vor allem auch im Fahrzeugbau. Deutsche Fahrzeuge – und zwar solche, die man nur ganz selten sieht – stehen im Mittelpunkt der Sonderschau der diesjährigen Bremen Classic Motorshow. Deutsche Automobile mit Sonderkarosserien sowie über 30 Konfektionsmotorräder wie zum Beispiel eine Hercules W 2000 („Staubsauger“), Göricke MII und Ardie Silberpfeil.
„Wir zeigen Klassiker abseits der Serienfertigung. Deutsche Traditionsmarken, die in kleiner Stückzahl mit Aufbauten von bedeutenden Karosseriebau-Unternehmen wie Erdmann & Rossi, Spohn, Rometsch, Autenrieth, Gläser, Hebmüller oder Karmann veredelt wurden. Ein historisch wichtiger Aspekt deutscher Automobilgeschichte, den wir mit Fahrzeugen in Szene setzen, die für viele wahre Traumautos waren“, sagt Frank Ruge, Projektleiter der Motorshow.
Im Konzept der Bremer Oldtimermesse gibt es Neues zu vermelden, wie Ruge erläutert: „Wir haben für unsere Besucher gesucht und gefunden: bezahlbare Klassiker der späten 60er- bis frühen 90er-Jahre, die aus erster Hand kommen, im originalen Zustand sind, eine lückenlose Historie aufweisen und oft sogar unter 50000 km gefahren sind. Autos von hoher Qualität und gleichzeitig im Wert steigende Sammelobjekte, die man vergleichsweise günstig erwerben kann“ sagt Ruge.
Zum ersten Mal werden „Junge Klassiker“ wie Renault R4, VW Käfer, Ford Escort RS 1600i, BMW 635 CSi, Corvette C3 Turbo, Ford Taunus, Opel Rekord C, Audi 100 LS, Mercedes W126 und viele mehr, vorgeprüft zusammengetragen und im Rahmen der Bremen Classic Motorshow zum Verkauf angeboten.
Im Vorjahr kamen über 36000 Besucher zur Motorshow. Auch in diesem Jahr wird es um Handel mit hochwertigen Fahrzeugen und um begehrte Ersatzteile gehen.
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