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Quelle: SP-X 29. Januar 2011 10:00 Uhr

50 Jahre Jaguar E-Type

Was für ein Typ(e)!

Für viele ist er noch heute der schönste Sportwagen der Welt: der Jaguar E-Type – ein urbritischer Racer, der erst spät mit komfortorientierten Varianten gezähmt wurde. 265 SAE-PS genügten dem ersten E-Type, um 1961 fast allen anderen Sportlern zu enteilen.

 
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Hinreißend schön: hier ein E-Type-Roadster der Serie III aus dem Jahr 1974. Foto: Jaguar Der Jaguar E-Type Series III V12 Roadster. So gebaut im Jahr 1971. Der Jaguar E-Type Prototyp E2A von 1960. Noch einmal der Jaguar E-Type Prototyp E2A von 1960. Hier als Roadster. Ein Jaguar E-Type von 1961. Schönheiten unter sich. Ein Jaguar E-Type am Ende der Produktion. 1961 ist vieles noch Handarbeit. Der Jaguar E-Type wird 1961 auf der New Yorker Autoshow präsentiert. Der Gründer der Marke Jaguar Sir William Lyons vor einem Jaguar E-Type im Jahr 1961. Der Jaguar E-Type Roadster wie er in den Jahren 1961 bis1964 gebaut worden ist. Eine Produktionshalle des Jaguar E-Type im Jahr 1967. Ein Jaguar E-Type auf der Rennstrecke im Jahr 1970. Der Jaguar E-Type. Ein Gewinnertyp. Der charakteristische Schriftzug des Jaguar E-Type hier aus dem Jahr 1971. Der Jaguar E-Type Series III V12 wie er von 1971 bis 1973 produziert worden ist. Die letzte Serie des Jaguar E-Type Series III V12 Roadster aus dem Jahr 1974. Siegreiches Rennen im Jahr 1975 mit einem Jaguar E-Type V12. Legenden unter sich: Der Jaguar XJ220, Jaguar E-Type und der Jaguar XK. Very Britisch: Der Jaguar XK 120 und XK8 im Vordergrund. Der jaguar E- Type Jaguar SS 100 im Hintergrund.
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Am Nimbus der bis dahin schnellsten Katze kratzten nicht einmal ihre qualitativen Unzulänglichkeiten: Der E-Type mutierte in 14-jähriger Produktionszeit mit einer Auflage von 72529 Einheiten zum bis dahin meistgebauten Supersportler aller Zeiten, zuletzt mit mächtigem V12-Triebwerk. Da hatte sich der einst schlanke Zweisitzer längst zum schwergewichtigen Tourensportler entwickelt, ein Tribut, der dem wichtigsten Markt, den USA, gezollt wurde.

Die Basis für die Erfolgsgeschichte des E-Type wurde im Dezember 1956 gelegt. Damals beauftragte Jaguar-Chef William Lyons den Designer Malcolm Sayer mit der Entwicklung eines Nachfolgers für die alternden XK-Sportwagen. Mehr als bisher sollte die Katze ein tourentauglicher Rennwagen für die Straße sein und deshalb Komponenten des mit Lorbeer verwöhnten D-Type übernehmen.

Am 15. März 1961 war der große Tag gekommen: Auf dem Genfer Salon traf Testfahrer Bob Berry in letzter Minute mit einem metallicgrauen Coupé zur Premiere ein. Ein spektakulärer Coup, der die Standfestigkeit des neuen Monuments britischen Sportwagenbaus demonstrieren sollte und ebenso wie die Formen und Leistungswerte des E-Type in der Weltpresse für begeisterte Kommentare sorgte.

Dazu kam, dass der E-Type wie damals alle Jaguar relativ erschwinglich sein sollte und mit Preisen ab 25000 Mark für den Roadster und 26000 Mark für das Coupé nur die Hälfte eines vergleichbaren Supersportlers vom Schlag des Aston Martin DB4 oder Ferrari 250 GT kostete. Allerdings litten die teuren Konkurrenten auch nicht unter so vielen Verarbeitungsdefiziten wie die ersten E-Type.

Die Händler baten Jaguar händeringend um Serienautos, aber die Bänder liefen nur langsam an – schließlich hatte man nur 1000 Einheiten erwartet. Die über 72-fache Stückzahl sollte schließlich verkauft werden – dank der amerikanischen Kunden, die rund 75 Prozent der Produktion abnahmen und die weitere Entwicklung des bis dahin schnellsten Jaguars maßgeblich beeinflussten.

1966 kam ein 23 Zentimeter längeres und neun Zentimeter höheres 2+2 Coupé – vor allem für die USA. Durch größere Fensterflächen und längere Türen wurden die Linien des puristischen Sportlers zwar nachdrücklich verändert, gefällig und imposant blieb er aber dennoch.


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