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Volkswagen 2011

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Von Sabine Neumann, SP-X 02. Januar 2011 09:12 Uhr

Neues aus Wolfsburg

Volkswagen 2011

Vor einem Jahr der Premieren steht Volkswagen. Gleich sieben neue oder überarbeitete Modelle bringen die Wolfsburger 2011 auf den Markt.

 
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Neues gibts die nächsten Jahre aus Wolfsburg, wie den neuen VW Jetta. In Deutschland verschmäht, in den USA aber erfolgreich: Der VW Jetta. Der Jetta positioniert sich unter dem Passat, bietet aber trotzdem reichlich Platz und Kofferraum. Mehr Eigenständigkeit in der Seitenansicht. An der Front zeigt sich das typische VW-Gesicht. Anders als in der Vergangenheit spendiert VW seiner Stufenhecklimousine eine andere Plattform als dem Golf. Im Vergleich zum Vorgänger ist die neue Generation deutlich gewachsen. Das Heck erinnert ein wenig an den Audi A4. Knapp 21.000 Euro kostet der Einstieg in die Jetta-Welt. Das Einstiegsmodell wird mit 105 PS starkem TSI-Benziner ausgeliefert. Der günstigste Diesel leistet ebenfalls 105 PS. Sein Preis: 23.075 Euro. Altbekanntes Interieur: Einfach in der Bedienung, hochwertig in der Qualität.
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Den Anfang machte zu Beginn des Jahres bereits der Jetta. Seit einigen Tagen steht zudem die optisch überarbeitete Version des Eos bei den Händlern. Das Cabrio mit dem fünfteiligen Dachsystem in Glasoptik und integriertem Schiebe-/Ausstelldach trägt nun auch das typische VW-Gesicht. Drei Turbobenziner-Direkteinspritzer (TSI) und ein Diesel (TDI) stehen zur Wahl. Das Basismodell mit 1,4-Liter-Benzinmotor (90 kW/122 PS) kostet nun 27.975 Euro, etwa 550 Euro mehr als bislang.

Schon Anfang März zeigt sich auf dem Genfer Salon das Golf Cabrio zum ersten Mal der Öffentlichkeit. So viel ist schon sicher: Die Zeiten des „Erdbeerkörbchens“, mit Überrollbügel und Verdeckkragen, sind vorbei. Das Stoffdach wird zudem unter einem Verdeckkasten verschwinden. Gebaut wird die offene Version des Golf in Osnabrück. Erste Probefahrten können für Ende Mai geplant werden.

Nahezu zeitgleich geht der überarbeitete Tiguan an den Start. Zwar zeigt der kleine Geländegänger verkaufstechnisch bisher noch keinerlei Schwächen, doch ist er eines der letzten Modelle, das noch nicht das neue VW-Gesicht trägt. Darüber hinaus sollen aber auch zahlreiche weitere Bauteile auf den neuesten Stand gebracht werden. Dazu gehört die Einführung aktueller Assistenzsysteme ebenso wie Feinabstimmungen am Fahrwerk. Ein kleineres Diesel-Aggregat auf Basis des 2,0-Liter-TDI dürfte zudem das Motorenangebot erweitern.

Der Herbst ist dann gleich von zwei Weltpremieren bestimmt. Zu sehen bekommt das Publikum den kleinen City-Flitzer Up in seiner endgültigen Form wahrscheinlich schon vor der Internationalen Automobilausstellung (IAA) in Frankfurt im September. Anfassen ist aber erst dann erlaubt. Mit dem Öffnen der ersten Adventskalendertürchen können ihn die Kunden kaufen. Bisher gilt es als abgemacht, dass es den Kleinen vorerst nur mit einem Motor – mutmaßlich einem Dreizylinder à là Polo (44 kW/60 PS) und in nur einer Variante geben wird. Der Preis soll deutlich unter der 10.000-Euro-Marke liegen.

Das wird für den neuen Beetle keineswegs ausreichen. Das Retro-Auto bekommt ein vollkommen anderes Aussehen als die aktuelle Baureihe und soll sich stärker am Vorbild des Käfers orientieren. Gebaut wird der Zweitürer weiterhin in Mexiko. Doch mit dem neuen Gesicht soll der Zuspruch auch in Europa deutlich zunehmen. Die Cabrio-Version folgt etwa ein halbes Jahr später.

Einer Überarbeitung wird sich auch der Passat CC unterziehen müssen, die Coupé-Variante des Bestsellers wird sich optisch ebenfalls wohl deutlicher am vorherrschenden Markengesicht orientieren.

Das wichtigste Fahrzeug kommt erst 2012, doch damit immer noch früher als zunächst erwartet. Die neue Generation des Golf steht dann in den Startlöchern. Der König der Kompaktklasse soll dem Vernehmen nach dank kürzerer Überhänge wesentlich sportlicher aussehen und fahren als bisher. Die Wolfsburger Ingenieure haben die Vorderachse, ähnlich wie bei den aktuellen Audi-Modellen, ein Stück weit nach vorne gerückt. Damit soll der Golf seine Ausnahmestellung im Segment nach dem Willen von VW-Chef Martin Winterkorn nicht nur behaupten, sondern nach Möglichkeit sogar ausbauen.


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