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Wenn der Hustensaft zur Gefahr wird
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Von Thomas Weber, SP-X 09. Februar 2011 10:02 Uhr

Verkehrssicherheit

Wenn der Hustensaft zur Gefahr wird

Winterzeit ist Erkältungszeit. Da stehen Pillen, Tropfen und Hustensäfte hoch im Kurs, um die Symptome so rasch wie möglich wieder los zu werden. Doch Vorsicht: Medikamente können sich negativ auf die Fahrtüchtigkeit auswirken, mahnt die Gesellschaft für Technische Überwachung (GTÜ).

 
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Vorsicht beim Griff nach Medikamenten: Sie können sich negativ auf die Fahrtüchtigkeit auswirken. Wenn das Schnupfenspray zur Gefahr wird.
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Kommt es unter Medikamenteneinfluss zu einem Unfall, kann das für den Fahrer fatale Folgen haben. Denn die Rechtsprechung stuft Fahruntüchtigkeit aufgrund eingenommener Arzneimittel als Unverantwortlichkeit und grobe Fahrlässigkeit ein.

Einige der Wirkstoffe, die in Kombi-Präparaten gegen Erkältung enthalten sind, machen beispielsweise müde oder können Kreislaufprobleme verursachen. Besonders kritisch ist es, mehrere Präparate gleichzeitig einzunehmen. Die Wechselwirkungen der verschiedenen Wirkstoffe sind nämlich nicht abzuschätzen.

Werden Medikamente als Unfallursache nachgewiesen, erlischt der Kaskoschutz der Kfz-Versicherung. Es drohen Bußgeld, Punkte in Flensburg und sogar der Verlust des Führerscheins. Deshalb sollte man nach der Einnahme von Medikamenten das Auto am besten stehen lassen. Zumindest jedoch muss man die Packungsbeilage und hier besonders die Nebenwirkungen vor Fahrtantritt gründlich studieren. Wer sich nicht sicher ist, sollte einen Arzt oder Apotheker befragen.




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