Keine Angst vor engen Spuren
München. Obwohl viele Baustellen zur Hauptreisezeit ruhen, addieren sich die verbliebenen in diesem Jahr auf einer Gesamtlänge von gut 1000 Kilometern. Das Fahren in Autobahnbaustellen ist mit Tücken verbunden.
Oft staut sich der Verkehr davor, weil Fahrbahnen verengt oder gesperrt werden. Vor der Urlaubsfahrt sollte man sich über die Route und die Baustellen informieren, so der ADAC. So lässt sich noch frühzeitig eine Ausweichstrecke planen. Gerät man in die Baustelle, heißt es „Fuß vom Gas“, Tempolimits beachten und bei einer Abnahme der Spuren nach dem Reißverschlusssystem einfädeln.
Bei Autos über zwei Meter Breite ist die linke Spur tabu – also für die meisten, denn schon ein VW Golf misst mit Außenspiegeln mehr. Bei Verstößen droht nicht nur das Abfahren der Außenspiegel, sondern auch eine Geldbuße.
An einigen Autobahnabschnitten werden Autofahrer per Beschilderung aufgefordert, versetzt zu fahren. Daran sollte man sich auch halten, ein Überholen ist damit dann allerdings nicht mehr möglich. Wichtig ist aber nicht nur der Sicherheitsabstand zum Neben-, sondern auch zum Vordermann. Bei Pannen in der Baustelle ist es besonders wichtig, sofort den Warnblinker einzuschalten.







