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Mit „Mäxchen“ zum Treffen nach Norwegen
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Autor: Anja Polaszewski 12. August 2011 16:20 Uhr  Mehr Artikel von diesem Autor

Dieter Hofmann fährt eine NSU Supermax

Mit „Mäxchen“ zum Treffen nach Norwegen

Badbergen/DAMME. „Meine Frau und ich wollten eine Familie gründen. Deshalb hatte ich dem Motorradfahren damals eigentlich abgeschworen“, erzählt Dieter Hofmann. „Aber dann kam Max: Mein Bruder hat ihn mir geschenkt, und die Leidenschaft war wieder erweckt.“

 
Dieter Hofmann aus Damme mit seiner NSU Supermax. Foto: Anja Polaszewski  Vergrößern
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Der 72-Jährige aus Damme lacht. Neben seiner NSU Konsul 1 und seinem Hightech-Mountainbike ist die blaue NSU Supermax seine Leidenschaft. Gebaut wurde die schicke Maschine im Jahr 1963.

Zwanzig Jahre lang hatte sie beim Bruder in Kalifornien in der Garage gestanden. Dieser hatte sie nie gefahren. 2001 schenkte er sie seinem Bruder Dieter. „Es ist die viertletzte Maschine, die gebaut wurde“, sagt der leidenschaftliche Rad- und Motorradfahrer stolz.

Mit seinem „Mäxchen“ sei er bereits in ganz Deutschland unterwegs gewesen: in Nürnberg, Köln, Aschaffenburg und im Westerwald. Doch auch in Norwegen beim Internationalen Max-Treffen 2007 war der Rentner schon. Im Jahr 2008 hat er selbst in Damme das beliebte Max-Treffen auf die Beine gestellt. „Man sagt, es sei das größte und erfolgreichste bisher gewesen“, erzählt der zweifache Vater und dreifache Großvater stolz.

Dieter Hofmann ist beim Oldtimer-Veteranenclub Artland der Schriftführer und – wie der gebürtige Oberhesse selbst sagt – der „Theoretiker des Clubs“. Der Diplom-Ingenieur weiß viel über Technik und ist ein wahrer Tüftler: Im „Max-Fahrer“ gibt er seinen Lesern Tipps rund ums Motorrad. Das Clubmagazin erscheint im Rahmen der Interessengemeinschaft Max, die inzwischen etwa 500 Mitglieder zählt.

„Ich liebe es, mich in Kurven zu legen, und liebe es, in der Natur unterwegs zu sein“, schwärmt Dieter Hofmann. „In der Jugend war ich da schon leichtsinniger, das hat sich inzwischen etwas gelegt.“ Und dann etwas leiser, mit an den Mund gehaltener Hand: „So manchem muss ich aber noch heute zeigen, dass ich schneller bin.“




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