Noz Kfzwelt

Startseite

|

Special

|

Gebraucht & Gut

|

Im Kfz-Welt-Gebrauchtwagen-Check: Porsche Boxster
gebraucht und gut

Schrift
 Drucken  Versenden Empfehlen auf:      

Quelle: SP-X 02. September 2011 10:21 Uhr

Sonnyboy mit 1er-Zeugnis

Im Kfz-Welt-Gebrauchtwagen-Check: Porsche Boxster

SP-X Köln. Mitte der 90er- Jahre steckte Porsche tief in der Absatzkrise. Rettung kam in Form des neuen Einstiegs-Cabrios Boxster. Der sportive Zweisitzer überzeugte nicht nur bei Fahrspaß und Image, sondern auch bei der Qualität. In der TÜV-Statistik gehört der seit 1996 gebaute Sonnenanbeter zu den Strahlemännern.

 
Bevorzugt die schnelle und offene Gangart: Der Porsche Boxster ist als Gebrauchtwagen eine gute Wahl. Foto: Porsche  Vergrößern
Bildergalerien aus dieser Rubrik

– Anzeige – Ihre Anzeige hier



Meistgelesene Artikel








Karosserie und Innenraum: Der Boxster will fahren – am liebsten schnell und um die Kurve. Wer ein komfortables Reiseauto oder ein Transportwunder sucht, ist hier an der falschen Stelle. Es gibt zwei Sitze, einen zweigeteilten Kofferraum im Kleinwagen-Format und ein knappes Stoffverdeck, das am liebsten elektrisch hinter den beiden Sitzen verschwindet. Übermäßig viel Platz haben die Insassen nicht, zudem steht es mit der Übersichtlichkeit nicht zum Besten.

Motor: Zum Start im Jahr 1996 gab es den Boxster mit einem 204 PS starken 2,5-Liter-Boxermotor. Im Laufe der Jahre wuchs der Hubraum auf 2,7 Liter, die Leistung stieg zunächst auf 220 und 228 PS. Der stärkere Boxster S mit 3,4 Liter Hubraum kam auf 252 PS, später auf 260 PS. Zum Modellwechsel 2004 legte Porsche noch einmal nach; die Basisversion leistete zunächst 204 PS aus 2,9 Liter Hubraum, mittlerweile sind es 255 PS. Der Boxster S mit 3,4 Liter Hubraum erreicht heute 310 PS, in früheren Ausbaustufen waren es 280 und 295 PS.

Die Motoren sind – wenn überhaupt – auch die einzige Schwachstelle. Vor allem beim alten Modell ist laut TÜV-Statistik Ölverlust ein Thema, da der Simmerring an der Kurbelwelle undicht werden kann. Erst 2005 löste Porsche das Problem durch eine Änderung bei der Produktion. Bekannt sind bei der ersten Generation zudem Motorschäden durch einen Bruch der Zwischenwelle, defekte Luftmassenmesser und Spritpumpen.

Ausstattung und Sicherheit: Extras lässt sich Porsche teuer bezahlen. Die Kundschaft langt meist trotzdem kräftig zu. Für sportliche Fahrer interessant ist vor allem das optionale Sport-Chrono-Paket mit adaptivem Fahrwerk und einem speziellen Sportmodus. Bei der Sicherheitsausstattung fehlt bis zum Jahr 2000 der Schleuderschutz ESP. Wer sich gern im fahrdynamischen Grenzbereich bewegt, sollte das beachten.

Qualität: Der TÜV stellt beiden Generationen des Boxster ein Einser-Zeugnis aus. Bis auf die seltenen Motorenprobleme und ein teilweise zu hohes Lenkspiel bei der neuen Generation sind kaum Mängel aktenkundig. Bei den Bremsen, dem Fahrwerk, der Abgasanlage und dem Licht enteilt der Einstiegs-Porsche der Konkurrenz in Sachen Qualität um Meilen.

Fazit: Der Boxster ist ein Auto für ungetrübten Fahrspaß. Wer ein gepflegtes Modell entdeckt, kann kaum etwas falsch machen. Das hat allerdings auch seinen Preis: Die erste Generation ist unter 12000 Euro kaum zu haben, für den Neuen werden noch einmal 10000 Euro mehr fällig. Bei scheinbaren Sonderangeboten ist daher Vorsicht geboten – oft handelt es sich um völlig heruntergefahrene Exemplare.

 Mehr Gebraucht & Gut


Empfehlen auf:  Facebook  Twitter

Kundenlogo
Mettingen - Sie haben eine technische Ausbildung und sind interessiert an der Weiterentwicklung unserer...
Kundenlogo
Osnabrück - In dieser Position sind Sie innerhalb eines Teams verantwortlich für die technologische Betreuung der...
Kundenlogo
Belm - Betreuung der Kunden von der Anfrage bis zum Fertigungsbeginn; Koordination aller Bereiche bei der Erstellung...






 Zeitungstitel wählen  Schließen

Wählen Sie Ihren Zeitungstitel: