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Alles neu bei der Mercedes B-Klasse – Einstieg zum alten Preis ab 26000 Euro
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Alles neu bei der Mercedes B-Klasse – Einstieg zum alten Preis ab 26000 Euro
Alles neu bei der Mercedes B-Klasse – Einstieg zum alten Preis ab 26000 Euro
Stuttgart. So vertraut und doch ganz anders: Im November bringt Mercedes die zweite Generation der B-Klasse. Von Grund auf verändert, der Sandwichboden unterm Passagierabteil entfällt. Trotz Aufwertung bleibt der Einstiegspreis für den Benziner mit 26000 Euro unverändert, die Diesel starten mit 27578 Euro.
Flacher und länger, fünf Passagiere haben viel Platz, vor allem im Fond. Hier hat, kaum zu glauben, selbst die große Schwester E-Klasse nicht mehr zu bieten, wenn in der B-Klasse das optionale Easy-Vario-Plus-System mit der um 140 Millimeter verschiebbaren Rücksitzbank zum Einsatz kommt. Das Gepäckraumvolumen lässt sich dann zwischen 500 bis 670 Liter einrichten.
Neue Motoren gibt’s, und auch ein vorbildlich weich schaltendes, gegen Aufpreis erhältliches Doppelkupplungs-Getriebe. Die radargestützte Kollisionswarnung ist immerhin serienmäßig, mit einem cW-Bestwert von nur 0,26 schlägt die B-Klasse den Wettbewerb um Längen. Das wirkt sich vor allem beim nachhaltig gesenkten Verbrauch aus.
Uuii – endlich angekommen, mag der eine oder andere nach dem Einsteigen denken. Endlich fühlt man sich auch im Innenraum der B-Klasse bei bestem Mercedes-Standard untergebracht. Hervorragende Verarbeitung, hochwertige Materialien, das wird auch die Konkurrenz neidvoll anerkennen müssen.
Die neue B-Klasse, der im nächsten Jahr die noch viel stärker veränderte A-Klasse folgen wird, bietet als Steilheck-Limousine viel Raum, vermittelt neben der neuen Beweglichkeit auch optische Dynamik. Front und Heck sind breit betont, von den bis in die Seiten reichenden Scheinwerfern über auffällige Sicken an den Flanken bis zur großen Heckklappe mit tief liegender Ladekante.
Am augenfälligsten ist die reduzierte Höhe der bisher 700000-mal verkauften B-Klasse, dementsprechend wurde auch die Sitzhöhe verringert. Ob sich damit alle anfreunden werden, die an der bisherigen B-Klasse gerade die hohe Sitzposition geschätzt haben, bleibt abzuwarten. Wir jedenfalls haben uns vom Start weg auf den perfekten Sitzen der neuen B-Klasse uneingeschränkt wohlgefühlt.
Völlig neu ist das komplette Antriebsprogramm: Vierzylinder-Otto- und Dieselmotoren mit Direkteinspritzung und Turboaufladung, Doppelkupplungsgetriebe und Schaltgetriebe. Eine Vielzahl zumeist aufpreispflichtiger Assistenzsysteme unterstützt den Fahrer, wie sie in dieser Fülle bisher nur in den größeren Mercedes-Modellen zu haben waren.
Schon nach wenigen Kilometern wird der Fortschritt überdeutlich: Kaum Fahr- und Windgeräusche, Benziner und Diesel hervorragend gedämmt und vibrationsarm. B-Klasse-Käufer profitieren mit vorbildlich niedrigen Verbrauchs- und CO2-Werten bei gesteigertem Fahrspaß, reichlich Platz und dem höchsten Sicherheitsstandard, den es je in dieser Klasse je gab.
Bis 21 Prozent weniger Verbrauch! Die Diesel B 180 (109 PS) und B 200 (136 PS, 9,5 Sekunden 0-100 km/h, 210 km/h Spitze) verbrauchen gerade mal 4,4 Liter bei 115 Gramm CO2 pro Kilometer. Auch die Benziner B 180 (122 PS) und B 200 (156 PS) glänzen in dieser Disziplin: Nur 5,9 Liter Normverbrauch bei 137 Gramm CO2, ein Minus von bis zu zwölf Prozent.
Natürlich ist die Extra-Liste ellenlang, doch auch die Basisausstattung kann sich sehen lassen. Generell an Bord neben der Stopp-Start-Anlage ist auch ist die radargestützte Kollisionswarnung. Die hilft mit Nachdruck, falls der Fahrer zu zögerlich aufs Bremspedal tritt. Immerhin 20 Prozent weniger Auffahrunfälle erwartet Produktmann Jörg Prigl stolz. Stolz auch deshalb, weil die neue B-Klasse „den Namen Mercedes wirklich verdient“.
Das neue Infotainmentsystem bietet Internetzugang auf dem schicken, iPad-ähnlichen Bildschirm. Auch ein aufwendiges Navisystem läuft hier. Überhaupt nicht zur allseitigen Perfektion passt die Ansage: Sollen zielführende Straßen genannt werden, erledigt das eine zweite, meist nicht zur ersten passende Stimme. Hier wollen die Schwaben noch mal Hand anlegen. Später wohl auch am Fahrzeugboden. Vor der Hinterachse nämlich haben die schwäbischen Tüftler schon mal Platz reserviert für den Speicher künftiger Antriebe – elektrisch, Hybrid oder Brennstoffzelle.
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23.05.2011
