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Der neue BMW Dreier: Länger, leichter, sparsamer
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Quelle: SP-X 02. Dezember 2011 15:48 Uhr

Entdecke die Möglichkeiten

Der neue BMW Dreier: Länger, leichter, sparsamer

SP-X München. Timing ist alles. Das gilt für den Sport genauso wie für die Autoindustrie. Mit der neuen 3er-Limousine, die am 11. Februar 2012 weltweit bereitstehen wird, hat BMW im Dreigestirn der Premium-Mittelklasse mächtig vorgelegt.

 
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Schlanker, sportlicher, dynamischer: Das ist die neue Generation des BMW Dreiers. Die erfolgreiche Mittelklasse-Limousine startet im Februar in die sechste Generation. Im Vergleich zum Vorgänger wurde die Limousine länger, aber leichter. Klassisch: Die Instrumentierung. Erstmals in der Mittelklasse wird optional eine Achtgang-Automatik angeboten. Gewohnt hochwertig präsentiert sich das Interieur mit vielen neuen Technik-Optionen. Ausdruck einer neuen Individualität: BMW erfüllt viele Wünsche - bis hin zum in Wagenfarbe gestalteten Schlüssel.
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Während die Hauptkonkurrenten Audi A4 und Mercedes C-Klasse sich noch mehr oder minder in der Mitte ihrer Modellzyklen befinden, setzen die Münchener mit der jüngsten, nunmehr sechsten Generation der erfolgreichsten Baureihe die Benchmark in Bereichen wie Fahrdynamik, Effizienz, Telematik und Komfort.

Die neue Mitte im neuen Design hat noch mehr an Prestige gewonnen. Erstmals gibt es eine Achtgangautomatik und eine Reihe neuer Assistenzsysteme. Dennoch bleibt auch der neue Dreier wie bisher mit Grundpreisen ab 35350 Euro in der Mitte zwischen Mercedes-Benz und Audi.

Schon auf den ersten Blick drückt die Limousine Sendungsbewusstsein aus: eine lange Motorhaube, die kraftvoll nach vorne abtaucht und dem Fahrzeug im Profil eine coupéartige Linie beschert, und nach dem legendären Hofmeister-Knick vor der C-Säule ein schmal zulaufendes Heck, an dem sich diesmal vermutlich nicht wieder die Geister scheiden werden. Der Viertürer wirkt aber nicht nur dominanter, er ist tatsächlich gegenüber dem Vorgänger gewachsen.

Ein Plus von neun Zentimetern auf jetzt 4,62 Meter, die Hälfte davon hat den Radstand gestreckt. Zugleich hat die Spurbreite um fünf Zentimeter zugelegt. Dieser Mehrwert des dennoch kompakt wirkenden Fahrzeugs beschert den Fondpassagieren größeren Komfort, und mit 480 Litern fasst auch der Kofferraum 20 Liter mehr. Gewicht abgespeckt hat die Limousine dank Leichtbauweise je nach Variante dagegen um bis zu 45 Kilogramm.

Der neuen Formgebung entsprechen die drei Auftritte, mit denen Kunden erstmals ihren Dreier individualisieren können. Mit „Sport Line“, „Modern Line“ und Luxury Line“ bietet BMW einen artgerechten Zuschnitt auf die Käufer, der sich zum Beispiel schon am Schmuck der Niere erkennen lässt. So hat das Sportmodell schwarz glänzende Längsstäbe im Kühlergrill, die eher designorientierte moderne Linie matt schimmernde Elemente.

Auch der Innenraum wurde komplett neu gestaltet: Das Armaturenbrett schmiegt sich optisch wieder näher um den Fahrer, der Eindruck hochwertig. Beeindruckend ist, wie stark Facetten des modernen Möbeldesigns heute das klassische Automobilcockpit prägen. Neben den drei Hauptpaketen gibt es natürlich noch genügend Spielraum für Stoffe, Leder und neue Materialversionen wie grob strukturiertes Edelholz anstelle des konventionellen Hochglanzfurniers – auch wenn der Slogan „Entdecke die Möglichkeiten“ schon anderweitig vergeben ist, hier passt er wie die Faust aufs Auge.

Zur Serienausstattung, die erwartungsgemäß unter anderem Klimaautomatik, Lederlenkrad oder Start-Stopp-System aufführt, zählt als Neuheit auch der Fahrerlebnismodus, der neben den Einstellungen Sport und Komfort auch Eco Pro anbietet. Auf Verbrauchsoptimierung ausgelegt, soll dieses System durch verschiedene subtile Eingriffe bis zu 20 Prozent Kraftstoff einsparen.

Zu den Extras, die ungefähr die Hälfte der Preisliste ausmachen, gehören Wünsche, die erstmals in dieser Klasse erfüllt werden können. Optional ist eine Achtgangautomatik erhältlich (2260 Euro), ein Head-up-Display für 950 Euro oder ein Sichtpaket, für das 1790 Euro investiert werden müssen, das aber einen blendfreien Fernlichtassistenten bietet. Abgerundet werden die Optionen durch die Dienste von BMW Connected Drive und BMW Online, die nicht nur das Internet ins Auto holen, sondern auch Verkehrsinformationen, die in Echtzeit geliefert werden.

Was man seinem neuen Dreier ab Februar spendiert, lässt sich durch die Effizienz der optimierten Motoren vielleicht wieder reinholen. Das Dieselprogramm umfasst die beiden bekannten 2,0-Liter-Vierzylindermotoren mit 163 PS (Efficient Dynamics Edition) und 184 PS. In der Effizienzversion soll der 320d 4,1 Liter auf 100 km benötigen. Knapp zwei Liter mehr verbraucht der Debütant in der Riege der Aggregate. Der neue 328i ist ein 2,0-Liter-Turbobenziner, der mit 245 PS und einem ab 1750 Umdrehungen anstehenden Drehmoment von 350 Nm überzeugend belegt, dass weniger Zylinder durchaus Effizienz mit Leistung und Fahrkultur verbinden können.

Bei ersten Ausfahrten erwies sich dieser Motor als seidig laufendes Aggregat, das mühelos sein Potenzial über das gesamte Drehzahlband abrief. Neben diesem stillen Star gibt es als Topmodell noch den ebenfalls überarbeiteten Sechszylinder im 335i.

Geplant sind für 2012 außerdem noch ein 330i sowie die schon klassischen Einstiegsmotorisierungen 316 und 318. Eine weitere Premiere für dieses Segment bildet dann auch noch im nächsten Jahr der Active Hybrid 3.


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