Frank Beck, seit 25 Jahren Inhaber von Auto Deters: „Wir lieben Service“
Osnabrück. An diesem Wochenende feiert Frank Beck sein 25-jähriges Jubiläum als Inhaber des Osnabrücker Autohauses Deters (Mindener Straße 131). Wir sprachen mit ihm über Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft des Opel- und Subaru-Partners.
Herr Beck, Sie leiten seit 25 Jahren als Inhaber die Geschicke von Auto Deters. Ist heute noch irgendetwas so wie vor 25 Jahren?
Technisch hat sich natürlich viel getan: Vor 25 Jahren war Opel der erste Hersteller, der den geregelten Katalysator serienmäßig angeboten hat. Danach war Opel immer wieder mit tollen Innovationen vorne: Das flexible Sitzsystem im Zafira, der herausziehbare Fahrrädträger – das Flex-FixSystem – und vieles mehr. Heute sind wir mit dem Ampera „Elektro-Pionier“ und stehen am Beginn einer neuen automobilen Ära.
Ist es heute schwieriger, ein Autohaus zu führen, als vor 25 Jahren?
Die Anforderungen sind definitiv gestiegen, so wie überall. Durch das Internet haben sich die Möglichkeiten der Informationsbeschaffung erheblich verändert, die Kundenbindung ist dadurch deutlich schwieriger geworden. Kunden wechseln heute schneller die Marke. Früher fuhr man fast ein Leben lang dieselbe Marke und wählte immer die gleiche Partei. Das ist heute anders. Wir müssen uns mehr anstrengen, um die Kunden zu begeistern und sie an das Autohaus und die Marke zu binden.
Und wie genau sehen diese Anstrengungen aus?
Das erste Auto an einen Neukunden geht über den Verkauf. Das zweite Auto verkauft der Service. Der Service gewinnt den Kunden auf Dauer – oder eben nicht. Unser Service findet höchste Anerkennung. Das hören wir nicht nur immer wieder von unseren treuen Kunden, sondern das belegen auch regelmäßig Analysen und Zufriedenheitsumfragen der Hersteller. Unsere Servicequalität liegt weit über dem Branchendurchschnitt. Für den Erfolg muss man den Service lieben – und wir lieben Service.
Ist der Service dann so etwas wie das „Geheimnis des Erfolges“?
Der Service ist extrem wichtig. Aber dahinter steht das Team, und auf das kommt es letztlich an. Wir haben Erfolg, weil unsere Mitarbeiter ihren Job bei uns gern und gut machen! Wir haben kaum Personalfluktuation, die meisten Mitarbeiter halten uns seit vielen Jahren die Treue. Das ist natürlich auch wichtig für die persönliche Kundenbetreuung. Kunden wollen vertraute Gesichter sehen, sie wollen sich bei uns wohl- und gut aufgehoben fühlen. Das ist bei uns absolut gegeben. Unsere Kunden wissen, dass bei uns die Atmosphäre stimmt und sie sich jederzeit auf uns verlassen können.
Sie haben vor einigen Jahren Subaru neben der Stammmarke Opel ins Autohaus geholt. Ist das Überleben nur als Mehrmarken-Autohaus möglich?
Nein, das würde ich so nicht sagen. Subaru passt einfach gut zu uns, weil die Marke eine sehr hohe Kundenzufriedenheit aufweist, Service und Qualität erreichen Topwerte. Und die Modelle von Subaru und Opel konkurrieren nicht, sondern ergänzen sich optimal. So konnten wir mit Subaru völlig neues Kundenpotenzial erschließen.
Wie sieht Ihr Ausblick für die kommenden Monate aus?
Trotz des schwierigen Jahres konnten wir 2011 mit Opel Zuwachs verzeichnen, und ich glaube, dass wir dank der tollen neuen Produkte auch 2012 ein gutes Jahr haben werden. An diesem Wochenende präsentieren wir den neuen Opel Zafira und den Astra GTC, der Ampera ist das Highlight. Und mit dem Subaru XV bekommen wir ein kompaktes SUV, das bisher im Portfolio gefehlt hat. Wir freuen uns auf das Jahr 2012 und werden unseren Mitarbeiterstamm noch vergrößern, um unsere Kunden auch weiterhin mit dem bestmöglichen Service zu begeistern.










