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Porsche rollt das neue 911 Cabrio an den Start
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Quelle: SP-X 17. Februar 2012 15:33 Uhr

Sommer! Bitte jetzt!

Porsche rollt das neue 911 Cabrio an den Start

SP-X Stuttgart. Schnell, schneller, Porsche: Kein anderer Hersteller fächert seine Modellreihen so breit und flott auf wie die Schwaben. Der neue 911 ist noch gar nicht so richtig im Handel, da reicht die VW-Tochter auch schon das Cabrio der Baureihe 991 nach. Es kostet mindestens 100532 Euro und geht im März an den Start.

 
Offen und geschlossen hübsch anzusehen: Auch mit aufgezogener Kapuze macht das Cabrio eine gute Figur. Foto: Porsche  Vergrößern
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Für einen Frischluft-Zuschlag von rund 12000 Euro wird der Elfer zu einer verführerischen Sonnenbank, die angesichts der eisigen Kälte draußen besonders viel Lust auf den nächsten Sommer macht. Natürlich lässt sich der Wagen, den es wie das Coupé zunächst als Carrera mit 3,4 Liter Hubraum und 350 PS oder als Carrera S mit einem 400 PS starken 3,8-Liter-Sechszylinder gibt, so scharf fahren, wie man es von einem Sportwagen aus Zuffenhausen erwartet. Er lenkt extrem präzise, ist knochenhart, aber deshalb nicht unkomfortabel gefedert und wie immer ungeheuer schnell: Nicht umsonst schafft der Boxer mit dem wunderbar sägenden Sound den Sprint auf Tempo 100 im besten Fall in 4,3 Sekunden und kommt in der günstigsten Motor-Getriebe-Kombination auf 301 km/h.

Aber wo das Coupé neben Rennfahrern vor allem auf Geschäftsleute zielt, ist das Cabrio das Auto für Genießer: Mit dem Wind in den Haaren und der Sonne im Herzen wird jede Landstraße zur Traumroute und jeder Boulevard zur Bühne, auf der man mit einem Porsche gerne in die Hauptrolle spielt.

Obwohl man ein Cabrio natürlich am besten offen genießt, haben sich die Entwickler in Weissach viele Gedanken für die Zeit gemacht, die Open-Air-Freunde am meisten hassen: Herbst und Winter. Damit der offene Elfer auch da nicht an Reiz verliert, bekommt er ein völlig neuartiges Verdeck mit sogenannten Flächenspriegeln. Weil dafür zwei Magnesiumplatten mit Stoff bespannt wurden, sieht das Auto auf den ersten Blick aus wie ein normales Cabrio – nur dass die Haube besser sitzt und sich deshalb in der Silhouette vom Coupé kaum mehr unterscheidet. Weil die Magnesiumspriegel zusammen allerdings fast so breit sind wie die Luke über den Insassen, ist das Deck so funktional wie ein versenkbares Hardtop. Es sieht deshalb nicht nur klasse aus und erspart einem auch innen den Blick auf Spannwerk und Gestänge. Es hält vor allem prima dicht: Wind und Wetter können diesem Cabrio nichts anhaben, und man fühlt sich selbst im dicksten Winter genauso geborgen wie in einem Coupé.

13 Sekunden genügen, ob im Stand oder während der Fahrt, dann steht der Elfer oben ohne da. Und als wäre das noch nicht genug der Neuerungen, haben die Schwaben gleich noch ein pfiffiges Windschott mit entwickelt: Zum ersten Mal stellt sich der Sturmstopper nun ebenfalls elektrisch auf.

Obwohl vor allem für Lust und Laune entwickelt, bleibt die Vernunft beim 911 Cabrio nicht auf der Strecke – schließlich ist Porsche nicht nur eine sportliche, sondern auch eine schwäbische Firma. Bei den Preisen ist es mit den schwäbischen Tugenden zwar nicht ganz so weit her, doch an der Tankstelle schlägt der Geiz durch: Dank Downsizing, Direkteinspritzung, Doppelkupplung, StartStopp-Automatik und Gewichtsreduktion ist der offene Elfer im besten Fall mit 8,4 Litern zufrieden. Trotz seines größeren Formats und mehr Leistung ist das neue Cabrio damit in jeder Motor- und Getriebekombination mehr als einen Liter sparsamer als seine direkten Vorgänger.

Firmenchef Matthias Müller verspricht: „In der letzten 911er-Baureihe hatten wir 23 Modellvarianten im Angebot“, sagt er mit Blick auf Allrad, Turbo, Speedster, Targa und die vielen Sportvarianten. „Das ist ein Niveau, das wir auch beim neuen 991 anvisieren.“

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