Ecclestone zu neuem Vertrag mit Nürburgring bereit
Stuttgart. Formel-1-Boss Bernie Ecclestone ist weiteren Grand Prix auf dem Nürburgring gegenüber aufgeschlossen.
Ob Titelverteidiger Sebastian Vettel, Rekordweltmeister Michael Schumacher und die anderen Piloten im kommenden Jahr in der Eifel fahren werden, ist derzeit äußerst fraglich. Das Land Rheinland-Pfalz hatte den bisherigen Pächtern vor kurzem gekündigt. Zudem möchte die rot-grüne Regierung nur einen WM-Lauf in dieser Legislaturperiode.
Der zuständige Innenminister Roger Lewentz erklärte gegenüber der «Rhein-Zeitung», sich mit Ecclestone zu treffen. «Das Land wird sich weiter um die Formel am Ring bemühen - allerdings zu vertretbaren Konditionen», sagte der SPD-Politiker. «Das heißt: Der Zuschuss des Landes muss spürbar sinken.» Niels Wiechmann von den Grünen schränkte ein: «Klar ist, dass sich der Sport weitgehend selbst tragen muss. Die Formel 1 ist ein Milliardengeschäft, das sehr wohl dazu in der Lage ist.»
Der Nürburgring und der Hockenheimring haben sich bei der Formel 1 zuletzt jährlich abgewechselt. Rheinland Pfalz hat die Rennen jeweils mit mehreren Millionen Euro bezuschusst.
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