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Ford tut was für Familien: Ford Grand C-Max
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1884
Autor: Lothar Hausfeld 18. November 2011 13:17 Uhr

Das große C

Ford tut was für Familien: Ford Grand C-Max

Osnabrück. S-Max, C-Max, Galaxy, und seit Neuestem auch noch der Grand C-Max – Ford tut was für Familien, bietet reichlich Auswahl bei den Vans. Wir haben den Grand C-Max mit 140-PS-Diesel unter unsere Fittiche genommen.

 
C-Max plus Platz und Schiebetüren: Der kompakt bauende Ford Grand C-Max hat reichlich innere Werte. Foto: Ford  Vergrößern
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Während S-Max und Galaxy einige Zentimeter in der Länge voraushaben, spielt der Grand C-Max mit 4,52 Meter noch in der Kompakt-Van-Liga. Im Vergleich zum normalen C-Max hat das große C serienmäßige Schiebetüren an Bord, ist 14 Zentimeter länger. Optional gibt es hier sieben Sitze, unser Testwagen hatte die standardmäßige Fünfsitz-Konfiguration.

Wer die dritte Sitzreihe nicht benötigt, bekommt einen üppigen Stauraum. Bis zu 1867 Liter nimmt der Grand C-Max auf, ein mehr als respektabler Wert. Der Rücken erfreut sich zudem an einer niedrigen Ladekante.

Die Sitze der zweiten Reihe entpuppen sich als Verwandlungskünstler, lassen sich in Längsrichtung verschieben oder wegklappen, ausbauen oder umarrangieren –alles mit wenigen Handgriffen machbar. Clever: Für die Businessbestuhlung mit mehr Armfreiheit in der zweiten Reihe kann der mittlere Sitz einfach im rechten Rücksitz versteckt werden.

An Bord ist die Stimmung jederzeit gut; zahlreiche Ablagen und Versteckfächer lassen (hoffentlich) gar nicht erst Unordnung aufkommen. Die ordentlichen Materialien und die solide Verarbeitung lassen selbst bei permanenter Benutzung durch ungeschickte Kinderhände auf ein langes Leben hoffen.

Die Sitze sind prächtig straff, das Fahrwerk – so schätzen wir das seit Langem bei Ford – und die direkte Lenkung bieten zumindest die Option, die eine oder andere Kurve auch mal sportlicher anzugehen. Natürlich nur, wenn die Familie nicht mit an Bord ist.

Die gefahrene 140-PS-Dieselvariante lässt dem Fahrer dabei durchaus freie Hand; dank des großen Drehmoments kann der Van sowohl zupacken als auch niedertourig-brummend rollen. Wie schon im Focus (siehe Ausgabe vom 29. Oktober) gibt’s auch hier einen Bordcomputer, der Maßstäbe setzt. Die Anzeige, die auf einen Blick Momentan- und Durchschnittsverbrauch sowie Restreichweite übersichtlich anzeigt, ohne dass man durch Menüs klickt, wünschen wir uns in jedem Auto.

Die Schiebetüren sorgen zwar für bequemen Ein- und Ausstieg und minimieren in engen Parklücken die Ängste des Besitzers vor Beulen und Kratzern. Doch insbesondere für Kinderhände sind sie schwer zu öffnen und zu schließen; das Wehklagen wollen wir uns gar nicht ausmalen, wenn aus Versehen die Finger am Türholm verweilen, während die Türen zugeschoben werden – einen Schutz oder eine Stoppfunktion gibt es dafür nämlich nicht. Eine ebene Ladefläche entsteht nur, wenn die zweite Sitzreihe ausgebaut wird.

Der Grand C-Max punktet mit einem flexiblen und geräumigen Innenraum; den 140-PS-Diesel gibt es ab der Ausstattung „Trend“, die serienmäßig ordentlichen Komfort bietet. Ob es jetzt aber der Grand C-Max, der C-Max, der S-Max oder doch der Galaxy werden soll, erschließt sich dem Interessenten erst nach intensivem Studium der Prospekte und Preislisten.

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