Den kleinen Audi A1 gibt es jetzt auch mit fünf Türen
SP-X Ingolstadt. Mit der Sportback genannten Variante des A1 schickt Audi im Wettbewerb um den schicksten Kleinwagen im Land seinen Fünftürer ins Rennen.
Das neue Familienmitglied kostet in Verbindung mit dem 1,2-Liter-Basisbenziner (86 PS) mindestens 16950 Euro und steht ab Anfang Februar bei den Händlern. Im Vergleich zu den entsprechenden Dreitürer-Versionen entspricht das einem Aufschlag von 850 Euro.
Die wichtigste Neuerung – abgesehen von den zwei zusätzlichen Türen und den damit verbundenen Änderungen in der Seitenansicht – versteckt sich unter der Motorhaube des Sportback. Der 1,4-Liter-TFSI mit Zylinderabschaltung feiert hier im Sommer sein Debüt. Im Teillastbereich schalten sich zwei der vier Töpfe ab. Der Verbrauch soll so unter fünf Litern liegen. Bei ersten Testfahrten ließ sich dieser Wert nicht ganz realisieren. Der Bordcomputer zeigte bei gemäßigter Fahrweise einen Durchschnittsverbrauch von 6,5 Litern an.
Ihm zur Seite gestellt sind die bekannten Motoren, die auch im Dreitürer ihren Dienst verrichten. Neben dem Basistriebwerk mit 86 PS, auf das ein Drittel der Bestellungen fällt, sind es die zwei 1,4-Liter-TFSI mit 122 und 185 PS. Die Dieselaggregate umfassen die 1,6-Liter-TDI mit 90 oder 105 PS sowie der 2,0-Liter mit 143 PS. Letzterer ist aber erst ab Sommer verfügbar.
Der Basisbenziner sowie die 1,6-Liter-TDI sind an ein manuelles Fünf-Gang-Getriebe gekoppelt. Ein Sieben-Gang-Doppelkupplungsgetriebe steht für die meisten Triebwerke zur Wahl. Bei der Topmotorisierung ist es Serie.
Bei fast identischen Abmessungen wie der Dreitürer bietet der Sportback etwas mehr Einstiegs-, Ausstiegs- sowie Frisurkomfort. Zum einen erleichtern die hinteren Türen das Platznehmen im Fond. Gleichzeitig erlauben aber die um 24 Zentimeter kürzeren vorderen Türen, die nicht so weit aufschwingen wie die des Dreitürers, ein Öffnen in engen Parklücken, ohne gleich Blechkontakt mit dem nebenstehenden Fahrzeug befürchten zu müssen. Dank der weniger stark abfallenden Dachlinie erhöht sich die Kopffreiheit im Fond um 1,1 Zentimeter, sodass Personen bis ca. 1,85 Meter Länge Luft zwischen Dachhimmel und ihrer Kopfhaut haben.
Apropos Dach: Das kann beim Sportback in Kontrastfarbe zur sonstigen Lackierung geordert werden. Außerdem bietet Audi wie gehabt zahlreiche Individualisierungsmöglichkeiten. Diese reichen von Aufklebern über Dekorblenden für den Innenraum bis zu Ausstattungsdetails, die in Kleinwagen eher selten anzutreffen sind. Dazu zählen beispielsweise Xenon-Scheinwerfer samt Fernlichtassistent oder das umfangreiche Multimedia-Angebot. Nutzt man die Optionen, steigt der Preis des Lifestyle-Zwergs aber schnell. Im Durchschnitt kaufen die Kunden für 3000 Euro Extras.
Mehr Audi









